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Das Wappen
der Ukraine
Kein Schwan, kein Schwein,
Kein Leu, kein Bär,
Kein Schimmel und kein Rappen
Kein Dreispitz, Dreifuß, DreigestirnEin Dreizack ziert das Wappen. Das Kreuz kommt in die Rumpelkammer Zur Sichel und zum Hammer. Das
wäre fast ein Übersetzungsfehler geworden. Im englischen Text war die
Rede von saltirewas ich nach ersten
Recherchen auf Deutsch irrtümlich mitAndreaskreuz
wiedergeben wollte, obwohl es mit dem der Apotheker oder der
schottischen
Nationalflagge keine Ähnlichkeit aufweist. Also ein Fehler imenglischen
Original. Ein Bewohner der
Ukraine belehrte mich eines Besseren.Das Bild zeigt tatsächlich
einen Dreizack, auch wenn der Schein trügt. Hätten
Sie's gewusst? Vor der Unabhängigkeit prangten Hammer und Sichel auf
der
ukrainischen Flagge.
Wüste oder Küste? Oder: Es gibt einen dritten Weg!
Die üste hat die
freie Wahl:
(Erich
Fried) Wählt sie das W Dann wird sie kahl, Wählt die das K, Dann wird sie nass. Die freie Wahl Macht keinen Spaß.
So sprach
der Dichter, doch vergaß er was:
Sie
müsste wählen, doch sie will ja nicht.
Wählt sie klein k und noch klein s dazu,
Dann hätt sie's feucht, würd weder kahl
noch
nass.
Und küsste wüste
Kerle sie,
Dann hätt sie Spaß ohn Unterlass. © Christiane Bergfeld Ganz
schön vertrackt, die Sache mit dem Urheberrecht. Ich bin
ziemlich sicher,
dass ich in ein Gedicht über ein anderes Gedicht
jenes andere einfügen darf, denn es entsteht ja
etwas Neues. Völlg sicher bin ich aber nicht. Sollte
ich das
Urheberrecht in diesem Punkt missverstanden haben,
werde ich
die sieben Friedzeilen am Anfang sofort entfernen. Ich habe deswegen
schon an die Erich-Fried-Gesellschaft
geschrieben
und noch
keine Antwort erhalten.
Parodistisches und
Sati(e)risches
Pseudozitat „Wir werden die Tabellenspitze mit Messer und Gabel verteidigen.“ (Martin Wagner) Ein typisches Beispiel für ein falsches Zitat, aus dem Zusammenhang gerissen und zusätzlich durch Druckfehler entstellt. Und jetzt kommt die wahre Geschichte: „Wir werden den Tafelspitz mit Messer und Gabel besiegen“, bemerkte Martin Wagner (müsste ich den kennen?) nach dem 0:13 im Jänner gegen Österreichs Nationalelf in trauter Runde beim Heurigen. Ferrero W. bekam das am Nebentisch spitz und warf ihm ein Kusshändchen, nee, ein Küsschen, nee, eine Mozartkugel zu. Und jetzt schreibe ich nicht eine Silbe mehr, bevor mir nicht ein gewisser Süßwarenkonzern einen Vorschuss in vierstelliger Höhe überwiesen hat. |
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