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Seit
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Die
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an meiner deutschen Übersetzung inzwischen wieder bei
mir.
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Neuverwertung haben.
Auszug aus:
Die
Kunst des Emaillierens [ First Steps in
Enamelling] von Jinks McGrath.
Emails sind
eine Mischung
aus Kieselerde Alkalikomponenten, die die
Schmelztemperatur der
Kieselerde absenken, Bleioxiden, Natrium Pottasche
und Boroxiden.
Farblose Emails heißen Fondantemails oder kurz Fondants.
Die Farben entstehen
durch Beigabe
verschiedener Metalloxide und/oder
Farbstoffe zu den Fondants:
-
Kobaltoxid für Blautöne
- Kupferoxid
für Türkis- und manche Grüntöne
- Eisen und Gold für Rottöne
-
Platin für Grautöne
- Mangan für
Violettöne
- Eisen für Braunrot- und
manche Grüntöne
- Uran und Antimon
für Gelbtöne
- Zinn für Weiß
- Iridium für Schwarz
Aus
diesen Mischungen entstehen meist transparente Emails, opake
erhält
man durch den Zusatz der gleichen Farbgeber und von zusätzlich
noch mehr Zinnoxiden, Antimon und Ton. Es gibt auch bleifreie
Produkte, die als Werkstoff für Kinder geeignet sind,
allerdings
ist die Farbpalette nicht so breit, und sie vermischen
sich nicht gut
mit anderen Emails.
Die Brenntemperatur, ab der
Emails auf Metall haften, hängt von der Farbe ab
und auch davon,
ob sie transparent oder opak sind. Die Schmelztemperatur richtet
sich
ebenfalls nach der Zusammensetzung des Emails. Der Fachhandel
klassifiziert jedes Email durch eine Nummer und den
Härtegrad.
„Hart“ verweist auf eine hohe,
„mittel“ auf eine
durchschnittliche und „weich“ auf eine niedrige
Brenntemperatur.
Kaufen Sie als erste
Grundausstattung einfache Farben, darunter ein paar Blautöne
(immer leicht zu handhaben), Hellrot, Grün, Gelb,
Weiß und
Schwarz. Weiße und schwarze Emails
sind stets opak, bei den
übrigen kann man in der Pegel zwischen transparent
und opak
wählen. Außerdem brauchen Sie klare
Schmelzmittel (Fondants) als Grundschicht für
transparente
Emails und für
die Endglasur. Bei der Auswahl richten Sie sich am besten
nach einer
Farbtabelle im Fachhandel. Bedenken Sie aber, daß
der
endgültige Farbton immer auch vom
verwendeten Metalluntergrund
abhängt und davon, ob Sie ein farbloses Schmelzmittel oder
einen weißen Grund nehmen.
Der Farbton, den das
Email als Granulat oder Pulver im Laden hat, ist nicht mit
der gebrannten Farbe identisch.
Die Farbnummern auf den
Emailbehältern sind deshalb sehr wichtig. Sie erleichtern
Ihnen
das Nachbestellen (wenn Sie mit der Farbe zufrieden waren) und die
Kontrolle (wenn Sie etwa mehrere Nuance einer Farbe ausprobiert
haben).
Emails gibt es in drei
Ausführungen -
transparent, opak und opalisierend. Transparente Emails sind
lichtdurchlässig und reflektieren den Untergrund. Je heller
das
Metall vor dem Emaillieren war, desto heller scheint das
Email. Die
Farbintensität wird mit jedem neuen Überzug
stärker. Opake Emails
decken
eine Metalloberfläche vollkommen ab, sind also
lichtundurchlässig. Nach
dem Brand glänzen sie. Opalisierende Emails wirken leicht
milchig -
eben wie Opale -,
wodurch etwas Licht von der Metalloberfläche
reflektiert wird.
Um diesen schimmernden Effekt zu erzielen, muß man
sie sehr
akkurat brennen.
Diese drei Emailsorten sind
sowohl als Granulat wie auch als Pulver erhältlich.
Das Granulat ähnelt kleinen
Glasstückchen. Man bewahrt
diese Stückchen in luftdicht verschlossenen
Behältern auf.
Vor dem Verschließen müssen sie
völlig trocken sein.
Ich verwende gern Gläser, um sie schon von außen
sofort zu
erkennen, doch das Wichtigste sind dicht
schließende rostfreie
Deckel. Ein mit Rostteilchen verschmutztes Email ist schwer zu
reinigen. Bei sachgemäßer Lagerung
hält
sich das Granulat jahrelang.
Zum Zermahlen des
Granulats benötigen Sie Mörser und
Stößel. Man kann Email auch bereits
gemahlen und
abgepackt kaufen. Weites
Mahlen ist dann meist überflüssig doch
man sollte es vor
Gebrauch schlämmen. Trotz trockener Aufbewahrung in
luftdichten
Behältern hält es sich nicht so lange
wie Granulat.
Für den Anfang empfehle ich Ihnen Emailpulver - es ist
schneller
gebrauchsfertig, und Sie bekommen rasch ein Gefühl
für das
Material, wenn Sie es rühren und schlämmen.
Emailpulver sollte wie feines Salz gekörnt sein, bevor man es
zum Brennen auf Metall legt. Emailpulver ist bereits gemahlen,
Granulat müssen Sie mit Mörser und
Stößel selbst
bis zur gewünschten Körnung mahlen.
Da beide Emailarten Verunreinigungen
enthalten, muß man sie vor Gebrauch
schlämmen. |
Design + Text:
Christiane Bergfeld, Hamburg. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Aktualisierung: 5. November 2009

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