Für
die deutsche
Version bitte
das Logo anklicken.
Since
1985
Home
| About
Me/Contact/Disclaimer | T&C |
| After
lengthy internal debate and a brief bout of self-doubt, followed by
several firm talking-tos, the only conclusion I can draw is that X has
not had the opportunity to get rude and cheeky with me. I’m
not
absolutely convinced by this but, for lack of any other reasonable
explanation, I’m going with it. I’ve decided to create an opportunity for him to make his move. I’ve pulled out all the stops. Besides the fine cooking, I’ve dimmed the lights, put on some soft music (a Costes CD bought specially for the occasion, even I could see Barry White was overdoing it) and lit dozens of candles. I have no shame. Blow it, I’m not trying to be subtle. I considered lying down naked in the pitch-black on the off-chance that he’d accidentally stumble across me. My patience is running short. I’ve dressed to impress or, more accurately, I've dressed to be undressed. On Thursday after lunch with the girls, I nipped to La Senza, the normal girl’s Agent Provocateur. I settled on a lacy underwired bra and matching hot-pant knickers. In red. I had a moment of panic when I wondered if the effect was a bit tarty. Eventually, I decided that wasn’t a bad thing. As I said, I’m not going for subtle. I follow X through to the sitting room and stare at my feet, not quite brave enough to meet his eye as he confronts the music and more candles than Westminster Abbey burns at Christmas. Still, there’s no place for last-minute nerves now. I collapse on to the settee, pat the cushion next to me and I wave the empty wine glasses I’m carrying. ‘Come over here with that wine, I’m parched.‘ X obliges, sits next to me and pours the wine. ‘What shall we toast?’ I ask. If that’s not an all-time great opener I’m going to retire from this game, because while I haven’t been dating for, well... too long, I remember endless occasions when I’d ask some guy that question, and he’d say 'Us.' That’s the script. It never failed. And, after the clink, he would lean in to kiss me. 'Us.‘ Clink. Kiss. Every time. I carefully glance at my watch. The steak needs to marinate for another forty-five minutes. It is possible that we’ll have got down and dirty before we even eat, which is favourite because my stomach will be flatter. |
Nach
langer innerer Debatte und einem kurzen Anfall von
Selbstzweifeln, gefolgt von mehreren Standpauken, kann ich nur den
Schluss ziehen, dass X noch keine reelle Chance hatte, mir an die
Wäsche zu gehen. Das überzeugt mich zwar nicht so
ganz, aber mangels
einer besseren Erklärung gehe ich mal davon aus. Ich habe beschlossen, ihm eine Brücke zu bauen, damit er zum Zug kommt. Ich habe alle Register gezogen: Außer dem feinen Essen habe ich die Lampen ausgeknipst, softe Musik aufgelegt (eine CD mit Lounge-Musik, eigens für diesen Anlass erworben, denn selbst ich habe gemerkt, dass Barry White zu dick aufgetragen wäre) und Dutzende Kerzen angezündet. Die Scham ist vorbei. Auf zarte Andeutungen kann ich verzichten. Ich hatte auch überlegt, mich im Stockdunkeln nackt hinzulegen, in der Hoffnung, dass er versehentlich über mich stolpert. Meine Geduld ist allmählich erschöpft. Ich habe mich in Schale geworfen, nein, ich habe mich in etwas geworfen, aus dem er mich leicht herausschälen kann. Am Donnerstag nach dem Lunch mit den Mädels bin ich zu La Senza gelaufen, die Antwort der Durchschittsverdienerin auf Agent Provocateur. Ich habe mich für einen Bügel-BH mit Spitzen und ein passendes Hotpants-Dessous entschieden. In Rot. Ich hatte eine Paniksekunde, als ich mich fragte, ob das nicht etwas nuttig aussieht. Aber wie gesagt, die Zeit der Scham ist vorbei. Ich folge X ins Wohnzimmer und senke den Blick, noch nicht mutig genug, ihm in die Augen zu sehen, als er vor der Musikanlage und dem Meer aus Kerzen steht, größer als das zu Weihnachten in der Westminster Abbey. Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr. Ich lasse mich aufs Sofa fallen, klatsche auf das Kissen neben mir und wedele mit den leeren Gläsern, die ich in der anderen Hand halte. „Komm mal her mit dem Wein, ich verdurste.“ X gehorcht, setzt sich neben mich und schenkt ein. „Worauf stoßen wir an?“, frage ich. Wenn das nicht die tollste Anmachnummer aller Zeiten ist, dann ziehe ich mich für immer aus diesem Spiel zurück. Denn auch wenn ich so was seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht habe, kann ich mich noch an endlos viele Gelegenheiten erinnern, bei denen ich einen Mann das gefragt habe und wo die Antwort unweigerlich „Auf uns!“ lautete. So steht’s im Drehbuch. Das klappt immer. Und nach dem Kling! rückte er dann näher, um mich zu küssen. „Auf uns.“ Kling! Kuss. Jedes Mal. Ich sehe auf die Uhr. Das Steak muss noch fünfundvierzig Minuten in der Marinade liegen. Vielleicht kommen wir noch vor dem Essen zur Sache, was mir ganz lieb wäre, denn da ist mein Bauch noch flacher. |