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Kopf dieses Dinosauriers sah schon recht merkwürdig aus: so
groß wie ein Fußball, ge- wölbt und von
einem Kranz
aus Stacheln und Hörnern umgeben. Doch wie fast alle anderen
furchterregenden Tiere war auch Stygimoloch ein harmloser
Pflanzenfresser. Er zählte zu einer Gruppe von Dinosauriern, die wir als Pachycephalosaurier („Dickkopfsaurier") bezeichnen. Im Körper bau gleichen sie den anderen Ornithopoden, unterschieden sich von ihnen aber vollkommen in der Kopfform. Der obere Teil des Schädels war sehr dick. Bei einigen Arten, auch beim Stygimoloch, erweiterte sich diese Verdickung zu einer gewölbten Kuppel. Allem Anschein nach hätte der Schädel ein großes Hirn beherbergen müssen, doch er bestand fast nur aus Knochen. Und diese Knochenschicht war so dick, daß sie extremer Gewalt und Belastungen standhielt. |
Wenig Hirn, viel Muskeln Wozu diente wohl so ein Dickschädel? Wahr- scheinlich lebten die Knochenschädler in Herden, und die erwachsenen Männchen kämpften um die Führung, indem sie wie Schaf- und Ziegenböcke mit den Köpfen aneinanderstießen. Die Nacken- und Rückenknochen konnten der Erschütterung beim Rammen widerstehen. Bei Stygimoloch war die dicke Schädeldecke von Stacheln umgeben, was zweifellos dazu diente, den Kopf größer und abschreckender wirken zu lassen. Vielleicht gingen die Stygimoloch-Rivalen nicht nur aufeinander los und rammte sich, sondern verkeilten ihre Hörner in die des Gegners und versuchten, ihn wegzuschieben. Die Hüften der Pachycephalosaurier waren sehr breit; möglicherweise legten sie also gar keine Eier, sondern brachten lebende Junge zur Welt. |

