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EINE ALKOHOLISCHE HECKE NICHTS
GEHT SO SEHR in die Beine wie ein kräftiger Schluck
Schlehenschnaps. In ländlichen
Gegenden sind
Schlehen häufig ein Bestandteil von gemischten
Hecken,
aber es gibt keinen Grund, warum sie nicht auch in
der
Stadt gepflanzt werden sollten, zum Beispiel als
Teil einer
alkoholischen Hecke zusammen mit Holunder
für
Wein, Kirschpflaumen für Likör und
Haselnüssen zum
Knabbern. Schlehen sind die
Früchte vom
Schwarzdorn, dessen dornige Triebe ein undurchdringliches
Dickicht bilden. Das Holz ist dunkel, im Gegensatz zu
den Dolden voller weißer
Blüten, die im Frühling
noch vor den Blättern erscheinen.
Holunder wuchert, aber wenn man die
ältesten Triebe
jedes Jahres zurückschneidet, kann man
ihn im Zaum
halten. Die cremfarbigen Blüten liefern im
Frühsommer den Grundstoff für
einen perlenden
Wein, im Herbst versprechen die Beeren einen guten
Tropfen.
Die Kirschpflaume oder Myrobalane hat doppelt so
große Früchte wie die Schlehe, ist nur
halb so
bitter und ergibt guten Wein oder
Likör, der wie
Portwein schmeckt, wenn man ihn lange aufhebt.
Haselsträucher liefern nicht nur Nüsse,
sondern
erfreuen auch mit wunderschönen Kätzchen.
Wenn
die Hecke erst einmal steht, kann man in
die Lücken
Brombeerruten setzen und die Zweige aufbinden.
Das Inhaltsverzeichnis und ein ausführliches Pflanzen- und Stichwortregister finden Sie übrigens auf der Internetpräsenz www.fachbuch.de (Heinrich Schliemann zwischen Schildlaus, Schlupfwespe und Schmierlaus ...) Weitere Text- und Bildproben aus der Übersetzung Klicken Sie dort bitte unter Detail-Infos die Miniaturansichten der Buchseiten an. Design + Text: Christiane Bergfeld, Hamburg. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Aktualisierung: 3. August 2009 ![]() |