von Beverly McMillan und
John A. Musick
Zu den merkwürdigsten Tieren im Meer
zählen die Korallen. Es
gibt Tausende verschiedener Arten. Ihre weichen,
tassenförmigen Körper,
Polypen genannt, haben nur etwa die Größe eines Reiskorns. Viele
Polypen produzieren ein hartes
Außenskelett aus Kalk. Während sie im
Lauf von Jahrhunderten oder Jahrtausenden wachsen und
absterben, bilden
ihre harten Überreste ein Korallenriff. Mikroskopisch kleine Algen
leben im Gewebe eines
Polypen.
Die Algen gewinnen für den Polypen
Nahrung aus dem Sonnenlicht, das nennt man Fotosynthese. Eine
Koralle
„erbleicht“, wenn sie ihre Partneralge verliert, dann wird sie weiß und
geht allmählich ein. Wissenschaftler
erforschen die Ursache der
Korallenbleiche, die großen Schaden unter den Korallenriffen anrichtet.
Rotfeuerfisch
Mit Streifen, Flecken und langen Flossen maskiert sich dieser
Fisch.
Großer
Vasenschwamm Dieser Schwamm hat eine
rosa Kruste.
Falterfisch
Mit seinem spitzen Maul pickt sich der Fisch Nahrung aus
Korallennischen.
Hirnkoralle
Die Wellenlinien Tausender Korallenpolypen erzeugen diese
Muster bei der Hirnkoralle.
Langstachel-Igelfisch
Mit Stacheln und einem aufblasbaren Körper schützt er sich
vor Feinden.
Doktorfisch
Er frisst Algen und wehrt sich mit einem spitzen Stachel am
Schwanz gegen Räuber.
Stachelrochen
Sie jagen Fische, Krebse und Würmer. Der Schwanzstachel ist
von Giftdrüsen umhüllt.
Elchgeweihkoralle
Die Skelette dieser Korallenpolypen fügen sich zu einer
Geweihform zusammen.
Muräne
Muränen haben mächtige Kiefer und lauern in Riffspalten.
Spitzenkoralle
Sie bewohnt tiefere Riffregionen und produziert kein Kalkskelett.
Putzerfisch
Diese Fische picken grö0eren die Parasiten vom Körper.
Anemonenfisch
Diese Fische leben unbehelligt zwischen den Nesselfäden der Seeanemonen.
Röhrenschwämme
Sie leben von Nahrung, die sie aus Meerwasser filtern. Es kommt durch
Millionen winziger Kanäle herein und
fließt durch eine Öffnung oben
wieder heraus.
Kaiserfisch
Die Kaiserfische zählen zu den buntesten Riffbewohnern.
Veröffentlicht
mit freundlicher Genehmigung des
Friedrich Oetinger Verlags
Das Bild vom Blaupunktrochen ist nicht
dem Buch
entnommen, sondern
der angegebenen
Taucherfotoquelle
pixelio.de.
aeniura
lymma Blaupunktrochen
Das Sams würde vor Neid erblassen.
Design + Text: Christiane
Bergfeld, Hamburg. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Aktualisierung: 24.
April 2009