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Auszug:
PFLANZENFORMEN In der Natur gibt es Rhythmen und Muster, und hat man sie erst entdeckt, kann das Malen komplizierter Formen überraschend einfach werden. Mit dem Studium der Muster und Rhythmen haben sich viele Künstler beschäftigt, und die Umsetzung dieser Elemente hat zu zahllosen Motiven geführt. Die klassische Architektur der Griechen ist reich mit Akanthusblättern verziert, der fächerförmige Lotos war im Alten Ägypten sowohl ein häufig verwendetes Motiv als auch ein Symbol für ewiges Leben; und die gesamte Jugendstil-Bewegung – ihre Architektur, Malerei, Inneneinrichtung und Schmuckstücke – wurzelt schließlich in den floralen Linien der Blumen und Blätter. Analysieren wir zu Beginn die Pflanzen mit dem Forscherblick des Botanikers. Betrachtet man, wie eine Pflanze steht, klettert oder sich ausbreitet, so erkennt man das Bild eines vitalen und aufrechten, weichen und nachgebenden, wellenförmigen und wuchernden Charakters. Diese Art des Wachstums liefert uns das Skelett. Eine detaillierte Analyse enthüllt die Struktur seiner Bestandteile – die Zusammensetzung der Blüte sowie die Form und Textur der Blütenblätter, die Art und Weise, in der die Blätter mit Stengeln Wurzeln und Früchten verbunden sind – und die Art ihres Zusammenwirkens. Anhand einer solchen Untersuchung entsteht das Bild einer einmaligen Identität mit ausgeprägten Merkmalen. Daneben gibt es eine ebenso wichtige Betrachtungsweise von Pflanzen. Erkunden Sie, was Sie vor Augen haben: die gezackten Pflanzenformen in eigenartigem Neigungswinkel mit Blüten, die übereinanderliegen, und Blättern und Stengeln, die sich ineinanderwinden, krümmen und kreuzen. Sie erkennen Farben und Muster aus Schattengebilden und den Schattenriß der Blätter im Gegenlicht. Wenn Sie Pflanzen auf diese Weise betrachten, enthüllt sich Ihnen eine Welt geometrischer Formen, die in keinerlei Beziehung zu den herkömmlichen Pflanzenformen stehen, so wie Sie sie zu kennen glauben und die Sie dennoch so vor sich sehen. BETRACHTEN DER PFLANZE ALS GANZES Die Lebenskraft lockt die Pflanze aus dem Boden und severance sie zu wachsen, sich in die Luft und in den Sonnenschein zu erheben. Dieser Energiekanal, das Rückgrat der Pflanze, entwickelt sich entsprechend ihrer besonderen Bedürfnisse – mal kräftig drängend und sprießend, mal sich windend und biegend. Diese kontinuierliche Wachstumslinie endet erst in den Blüten und Zweigen bis hin zu den Blattspitzen. Der Charakter der Pflanze drückt sich in dieser Linie aus; wenn Sie ihr folgen, baut sich das, was Sie malen, logisch auf. Zeichnet man eine Pflanze, so beginnt man besser bei der Wurzel und folgt ihr bis zur Spitze, nicht andersherum. Zu Übungszwecken empfiehlt es sich, in wenigen Linien das Skelett der Pflanze zu zeichnen oder sie als Silhouette zu erfassen. Achten Sie darauf, bestimmte Charakteristika festzuhalten – den gefiederten Schleier des Gipskrauts, der als Folge der ständigen Verzweigung vom großen Stengel entstanden ist, den Hauptstengel und die aufgegangenen Blüten der Amaryllis, den Fächer der Iris, der aus einem Bündel schwertähnlicher Blätter hervorragt, oder die Kaktusblüte, die wie ein wunderbarer Schmetterling auf einer auf einer stacheligen Kuppel ausruht. Manche Pflanzen klettern, und ihr Stengel schlingt sich drehend vorwärts, um nach dem nächsten Halt zu greifen. Das Erscheinungsbild einiger Pflanzen wird von ihrer Menge bestimmt – ein Geflecht aus Gräsern oder ein Büschel von Bergblumen. Wenn dieser Eindruck im Bild fehlt, vermögen noch so vielfältige Details dieses Manko nicht auszugleichen. Daher kommt es darauf an, jede charakteristische Identität sorgfältig zu prüfen.
Die geologische Geschichte KamtschatkasAus
geologischer Sicht ist Kamtschatka
jung. Sein Relief bildete sich vor weniger als einer Million
Jahre
heraus, im Quartär, der jüngsten Periode der
Erdgeschichte.
Der Meeresboden hob sich und brach auf, und
ausbrechende
Basaltlava
schuf ein riesiges Plateau. Aufgrund der stetigen Bewegung
der
flüssigen unterirdischen Masse barst dann dieses
Plateau, und
aus den Spalten strömte glutrotes Magma. Der
Magmaerguß
führte dazu, daß sich einzelne Blöcke hoben
und
senkten und weitere Risse
entstanden, die
das Relief der Halbinsel und die Grundzüge ihrer
morphologischen Gestalt
formten. Nach weiteren Eruptionen
bildete sich das heutige Kamtschatka heraus. Neben
tiefen
Spalten
erhoben sich ganze Ketten von Vulkanen, darunter
die atemberaubenden Gipfel des Kljutschewskij, Schiwelutsch,
Tolbatschik, Korjak und Awatscha. Mehr als die Hälfte der
Fläche
Kamtschatkas ist mit den Folgeerscheinungen von
Vulkanausbrüchen
bedeckt. *
N A T U R H E I L P R A X I S HEILPFLANZEN SAMMELN Sammeln
macht Spaß. Ob man die
Pflanzen selbst zieht oder in freier Natur sucht, immer ist
es ein
Anlaß, die Fülle und Schönheit unseres
Planeten zu
bestaunen und sich daran zu erfreuen. Es gibt viele Details
über
Zeiten und das Vorgehen beim Sammeln und Trocknen, vor vor
allem
kommt es darauf an, mit welchem Bewußtsein der
Sammler an die
Sache herangeht.
Gründlich erforscht sind die
Auswirkungen von Wachstumszyklus, Tagesrhythmus und Klima auf
die
biochemische Zusammensetzung von Heilpflanzen. Dabei zeigt
sich, daß
das alte Gesetz über die richtig Erntezeit für jede
einzelne Pflanze eine solide Grundlage in der Pflanzenchemie
hat. Die
wirksamen Inhaltsstoffe finden sich in unterschiedlicher
Konzentration zu verschiedenen Zeiten des Tages, des Monats
und des
Wachstumszyklus. Allerdings läßt sich einiges
verallgemeinern.
Die Wirkung der Inhaltsstoffe ist
gegen Ende der Wachstumsperiode am höchsten. Daher
sollte man
die Pflanzen unmittelbar vor der Blütezeit ernten. Ein Tag
ohne
Regen, der vom Morgen an sonnig war, ist ideal zum Sammeln.
Obwohl manche Blätter nach dem Regen schnell
trocknen,
gibt
es andere,
wie die dicken pelzigen von Andorn, die die Feuchtigkeit
speichern.
Trocknet man sie nicht separat, werden sie leicht schimmelig.
Zuviel
Hitze läßt das Öl an den Blättern
eintrocknen. Man sollte nur die bestgewachsenen Exemplare und
die
grünsten
Blätter auswählen und alle verwelkten,
insektenzerfressenen
oder fleckigen wegwerfen. Das gilt auch, wenn man die ganze
Pflanze
sammelt.Blätter und Kraut sollte man mit einem scharfen Messer oder einer Baumschere schneiden, denn wenn man sie mit der Hand herauszieht, kann man leicht die zarten Stengel der Pflanzen beschädigen, was verlangsamtes Wachstum oder Pilz- und Insektenbefall im verletzten Gewebe zur Folge hat. Obwohl viele Pflanzen am Wegesrand oder im Brachland wachsen, pflücken Sie sie nur dort, wo wenig Verkehr ist. Meiden Sie unbedingt Felder, die mit Chemikalien besprüht sind, denn diese trocknen und dringen in die Heilpflanzen ein. Suchen Sie mit Erlaubnis des Grundeigentümers Felder, Wälder und Hecken im Umkreis von Biobauernhöfen ab, falls in Ihrer Gegend unverseuchtes Gebiet schwer zu finden ist. HEILPFLANZEN TROCKNEN Pflanzen sollte man trocknen, indem man sie lose und separat auf glatter Unterlage flach ausbreitet. Backofenroste und Kuchengitter eignen sich besonders gut, da diese Luftzirkulation von unten ermöglichen und damit das Trocknen beschleunigen. Die Trocknungszeit hängt von den Pflanzen und der Umgebung ab, also sehen Sie häufig nach und drehen Sie sie je nach Bedarf um, so daß sie gleichmäßig trocknen.
Bildlegenden Gentiana lutea, Gelber Enzian. Die Wurzel sollte man behutsam herausziehen. Nach der Ernte die Pflanzen natürlich trocknen lassen. Manche kann man in die pralle Sonne hängen, andere brauchen Schatten, manche trocknet man schonend bei niedriger Temperatur im Backofen. Anethum graveolens, Dillsamen. Die reifen braunen Körner breitet man zum Trocknen in natürlicher Hitze aus. Sie sind eine ausgezeichnete Arznei für Koliken bei Kindern. WIE MAN HEILPFLANZEN TROCKNET
1 Blätter,
Stengel und oberirdische Teile sollte man mit einem scharfen Messer
oder einer Baumschere abschneiden, damit sie nicht reißen.
2 Blätter oder Blüten sollten vom Hauptstengel gezupft werden. In manchen Fällen kann man auch die Stiele trocknen. 3
Auf einem Rost
ausbreiten und an der Sonne oder einem warmen Ort trocknen
lassen ,
bis sie bröselig sind und sich leicht zerkrümeln
lassen. 1 Zu trocknende Wurzeln vorsichtig ausgraben. Die Wurzel waschen, um die Erde zu entfernen. Falls nötig, mit einer Nagelbürste abschrubben. 2 Spitzen und Würzelchen abschneiden. Lange Wurzeln vor dem Trocknen je nach Größe in mehrere Stücke von 5 cm schneiden. --------
15. Arrondissement Aquaboulevard de Paris Wasserrutschen
aus Fiberglas winden sich durch den Raum, hoch wie eine
Kathedrale, und
spucken Schwimmer in die hawaiiblauen Lagunen, die von
Wellenmaschinen
und Whirlpool-Massagen aufgewühlt werden. Die Sonnenliegen
stehen
zwischen knorrigen Erhebungen, auf denen Bäume und Farne
sprießen, die wie Palmen aussehen. Die Werbefarben dieses
heißen und dampfenden, enorm beliebten Plastikparadieses sind
vielleicht grell, sehen aber lustig aus. Steigen Sie in
die
Zeitmaschine und tauschen Sie die Tristesse des Winters gegen
das Aquadies ein.
--------Das betriebliche Rückgrat des Gebäudes ist eine Passage mit Cafés, Optikergeschäften, Sport- und Schallplattenläden, Boutiquen und Reisebüros, in deren Schaufenster sich Seesterne auf blauem Satin lümmeln. Am einen Ende dieser kommerziellen Laufbahn gelangt der Gast zu den Sportanlagen – z. B. Squash und Tennis – und behält selbst von dort immer den Blick auf die künstlichen Inseln der anderen Seite. Künftige Erweiterungen sehen einen Park im Innern und ein Theater vor. Wuchtig im Ausmaß, billig gebaut und ästhetisch unverdaulich ist dieses verlängerte dreieckige Zelt, das mit transparentem Wellplastik bekleidet und von riesigen Preßschichtholz-Balken eingerahmt ist. Seltsame weiße Paneele hängen vom Dach herunter, vermutlich, um den Lärm zu dämpfen oder das Licht zu verteilen. Dieses muntere und freundliche Freizeitzentrum ist mit dem Auto oder über einen unwirtlichen Fußweg zu erreichen, der an Hauptverkehrsstraßen entlang- und unter dem Boulevard Péripherique hindurchführt. ADRESSE Rue Louis-Armand 4-6, 15. Arrondissement BAUHERR Société Nauticlub de Paris MÉTRO Balard
Auszug aus dem ersten Kapitel An
diesem Abend ging Jenny gleich nach dem Essen im milden Zwielicht
der kalifornischen Dämmerung zur Reitakademie; die Aufsicht
dort kannte sie und ließ sie in den Stall. Sie
schlenderte über die federnden Holzbohlen und lauschte dem
Stampfen schwerer Füße, dem Schnauben und gelegentlichen
leisen Wiehern. Ein paar Fliegen schwirrten im
Kreis, Trauben
gurrten auf den Dachsparren, und das Sonnenlicht fiel wie
goldener Staub schräg durch die breite Tür herein. Die Luft
war warm, sie duftete nach Heu, nach Desinfektionsmittel und
nach
Pferd. Himmlisch, dachte Jenny.
Und da war Cinnabars Box; sein langes, rotbraunes Gesicht sah sie über die oberste Latte hinweg an. „Cinnabar, wir haben ein Problem, erzählte sie ihm. „Mom sagt, daß ich dich in diesem Sommer nun doch nicht reiten kann. Ich werde nicht einmal hier sein. Aber ich gebe nicht auf. Ich bleibe, wenn es nur irgendwie möglich ist. Und wenn ich doch weg muß, werde ich eine Menge Geld gespart haben, so daß ich dann im Herbst mit dir Springen lernen kann.“ Sie streckte ihre Hand aus, damit er seine samtene Nase an ihr reiben konnte. „Du bist das allerwunderbarste Pferd auf der ganzen Welt.“ Sie streichelte ihm die knochige Stirn gegen den Strich hinauf und sanft wieder hinunter, kraulte ihn am Kopf genau hinter den Ohren, was ihn die Augen schließen und ganz stillhalten ließ. Sie blieb lange, redete leise auf ihn ein, dann wandte sie sich ab und machte sich auf den Heimweg. Eine Woche später, fünfhundert Kilometer weit entfernt, riß die sieben Jahre alte Lissie Burnettt in der kleinen Stadt Pine Valley im Staat Wyoming die Tür auf und stürmte ins Haus, dicht gefolgt von Chip, der fünf war. „Mommie“ rief Lissie: „Rate doch mal, was ...“ Direkt hinter ihr schrie Chip: „Da ist ein ...“ „Macht die Tür zu!“ Auf den Ruf der Mutter hin machte Lissie abrupt kehrt, so daß sie mit Chip zusammenstieß. Krachend ließ sie die Haustür ins Schloß fallen, dann stampfte sie die schmalbrüstige steile Treppe hoch. „Mommie!“ schrie sie von neuem. „Wir haben ein Pferd!“ „Es steht in unserer Scheune!“ Chips schrille Stimme überschlug sich beim letzten Wort. „Mr. Brown hat es uns geschenkt“, keuchte Lissie. Die Browns waren eben aus dem weiträumigen alten Haus ausgezogen, das Lorelei, die Mutter der Kinder, vor kurzem gekauft hatte. „Es ist ein ganz großes. In der Box da.“ In einem der oberen Schlafzimmer war Lorelei damit beschäftigt, sorgfältig einen Haufen schmutziger Lumpen durchzusehen. „Und ich habe ein zahmes Krokodil in meiner Badewanne“, sagte sie, ohne sich umzudrehen. Sie würde wohl am besten einen Lastwagen bestellen, um all den Trödel wegzuschaffen – alte Kleider, Zeitungen, zerbrochene Möbel, Müll. Was hatte ihr Großvater doch immer gesagt? Realitätsblind! Realitätsblind und nochmals realtitätsblind! Sie war ja verrückt gewesen, sich einzubilden, sie könne ein Haus kaufen und einziehen, alles ganz ohne Hilfe, auch wenn es ein Günstige Gelegenheit war. Lissie zog sie am Ellbogen. „Ehrlich! Es ist ein richtiges Pferd. Das steht einfach da. Und bewegt sich gar nicht!“ „Nur der Schwanz“, fügte Chip hinzu. „Der peitscht hin und her.“ „Und einmal hat es gestampft“, räumte Lissie ein. „Warum hat Mr. Brown uns sein Pferd geschenkt?“ „Lissie – Chip“, seufzte Lorelei. Die Browns waren endgültig weg, seit noch nicht ganz fünfzehn Minuten, gleich nachdem sie gekommen war, das Haus zu besichtigen und zu entscheiden, was zu tun wäre. Sie hatte Mr. Browns Stimme gehört, wie er draußen mit den Kindern sprach und dann das Knattern seines uralten Autos, als es den Weg hinunterfuhr. „Ich habe den Kopf zu voll, um mit euch zu spielen. Ein anderes Mal.“ „Aber es ist wahr!“ beharrte Lissie mit weit aufgerissenen blauen Augen. „Mr. Brown hat gesagt, er hat ‘ne Überraschung für uns. Und wir sollten in der Scheune nachgucken. Und ...“ „... und das haben wir auch getan!“ Chip hüpfte auf und ab. „Und es ist ein Pferd! Wir haben ein eigenes Pferd! Er hat es uns geschenkt! Und noch ein bißchen Heu dazu!“ Amanda O'Neill: Die Welt im Altertum*Mehr zu diesem Buch Auszug S. 80 Hannibal, der Held aus Afrika Der nordafrikanische Stadtstaat Karthago beherrschte die Handelswege des westlichen Mittelmeerraums seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. Seine Versuche, Sizilien zu kolonisieren, irritierten Rom. Im 1. Punischen Krieg (die Römer nannten die Karthager peonici, „Dunkelhäutige“) 264-241, besiegten die Landleute aus Rom den Seefahrerstaat – zu Wasser. Karthagische Galeeren verlegten sich aufs Rammen; die Römer antworteten mit dem corvus („Rabe“), einer Enterbrücke, die ihre Schiff mit denen des Feindes verband, so dass sie an Bord stürmen konnten. Zu Anfang des 2. Punischen Kriegs (218-201) entschloß sich der karthagische Feldherr Hannibal (247-182), den Krieg nach Italien zu tragen. Mit einem Heer, zu dem auch Elefanten gehörten, marschierte er aus Südspanien über die Pyrenäen durch Gallien; dann führte er Mensachen und Tiere in nur 15 Tagen über die verschneiten Alpen. In Italien vernichteten seine Söldner die römischen Legionen im Hinterhalt beim Trasimenischen See (217) und durch Einkesslung bei Cannae (216), wo Rom 50 000 Mann verlor, Hannibal nur 8 000. Etwa 10 Jahre lang hielt er den größten Teil Italiens besetzt, doch römische Verzögerungstaktik zermürbte seine Streitkräfte. Karthago beorderte ihn zurück, um eine Gegeninvasion Roms zu bekämpfen (204), und verbannte ihn 202, nach seiner Niederlage bei Zama. Im 3. Punischen Krieg (149-146 v. Chr.) eroberte Scipio Africanus der Jüngere Karthago durch Belagerung, machte die Stadt dem Erdboden gleich und säte symbolisch Salz auf den Ruinen. Doch Karthago erlebte eine neue Blütezeit als römische Kolonie, von 50 v. bis 697 n. Chr., als die Araber die Stadt zerstörten. Design + Text: Christiane Bergfeld, Hamburg. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Aktualisierung: 22. September 2009
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