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Elizabeth Wurtzel: Verdammte schöne Welt. Mein Leben mit der Psychopille. [Prozac Nation. Young and Depressed in America]

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Elizabeth Wurzel Verdammte schöne Welt
Schon früh in meinem Leben war es zu spät.
MARGUERITE DURAS
„Der Liebhaber“

Prolog
I Hate Myself and Want to Die
Allmählich glaube ich, daß mit mir ernsthaft etwas nicht stimmt. Als ob alle Tabletten – Lithium, Prozac, Desyrel und Desipramin, die ich abends zum Einschlafen nehme – es auch mit vereinten Kräften nicht mehr schaffen, mein eigentliches Problem zu bekämpfen. Ich komme mir vor wie eine Montagsproduktion; so, als wäre ich völlig vermurkst vom Fließband gestiegen und als ob meine Eltern mich hätten reklamieren sollen. Aber das ist ewig her.
     Allmählich glaube ich, daß Depression unheilbar ist, daß man ständig um das Glück ringen muß. Ich frage mich, ob ich diesen Kampf eine Leben lang führen muß und ob das überhaupt einen Sinn hat.
     Allmählich wird mir klar, daß ich die Fassade nicht länger wahren kann, daß mein wirkliches Ich durchschimmert. Wenn ich nur wüßte, was bei mir nicht stimmt. Vielleicht liegt es daran, daß mein ganzes Leben sinnlos ist? Keine Ahnung.
     Meine Träume handeln ständig von Lähmungen. Immer wieder habe ich die Vision, daß ich meine Beine, obwohl sie fest am Körper sitzen, kaum bewegen kann. Ich versuche, irgendwohin zu gehen – zum Gemüseladen oder zur Apotheke, ganz egal, es sind nur alltägliche Besorgungen -, und ich schaffe es einfach nicht. Kann keine Treppen steigen, kann nicht auf ebener Erde gehen. Schon im Traum bin ich erschöpft und werde im Schlaf immer erschöpfter, falls das überhaupt möglich ist. Ich wache müde auf und staune, daß ich aus dem Bett komme. Oft schaffe ich es auch nicht. Normalerweise schlafe ich nachts zehn Stunden, aber oft sind es viel mehr. Ich fühle mich in meinem Körper gefangen wie noch nie. Dauernd bin ich völlig kaputt.
     Ich träume sogar, daß ich erstarrt im Bett liege und an den Laken klebe wie ein zerquetschtes Insekt an einer Schuhsohle. Ich kann einfach nicht aufstehen. Ich habe einen Nervenzusammenbruch und kann mich nicht rühren. Meine Mutter steht an meinem Bett und behauptet, ich könnte sehr wohl aufstehen, wenn ich nur wollte, aber ich kann ihr nicht einmal klarmachen, daß ich mich buchstäblich nicht regen kann.
     Ich träume, daß ich in schrecklicher Verfassung bin, völlig gelähmt, aber niemand mir glaubt. Im wachen Zustand bin ich fast genauso erschöpft. Die Leute sagen, das müssen Epstein-Barr-Viren sein, doch ich weiß, daß es vom Lithium kommt, dem Wundersalz, das meine Stimmungen stabilisiert, dafür aber meinen Körper auslaugt.
     Ich will aussteigen aus diesem Leben mit Tabletten.
     Im Traum wie im wirklichen Leben bin ich versteinert, denn es ist, als wäre mein Traum Realität: Ich habe einen Nervenzusammenbruch und weiß nicht wohin. Nirgendwohin. Meine Mutter, das spüre ich, hat mich irgendwie aufgegeben, weiß nicht mehr so recht, wie sie dieses, nun ja, Wesen, dieses Rock-‚n‘-Roll-Girl großgezogen hat, das seinen Körper mit einer Tätowierung und einem Nasenring und dergleichen malträtiert hat. Obwohl sie mich über alles liebt, will sie nicht mehr, daß ich zu ihr gelaufen komme. Zu meinem Vater bin ich nie gerannt. Es ist schon ein paar Jahre her, daß wir miteinander geredet haben. Ich weiß nicht einmal, wo er ist. Schließlich habe ich auch noch meine Freunde, aber die leben ihr eigenes Leben. Sie sprechen immer gern alles mit mir durch, bringen ihre Analysen und Theorien an, aber was ich wirklich brauche, wonach ich wirklich suche, kann ich nicht artikulieren. Es läßt sich nicht in Worte fassen: Ich brauche Liebe. Ich brauche dieses Etwas, das sich einstellt, wenn der Verstand abschaltet und das Gefühl das Sagen hat.
      Ich weiß zwar, daß es ganz nahe ist, aber ich kann es nicht spüren.
Was sich dagegen spüre, ist das Beängstigende des Erwachsenseins, des Alleinseins in diesem riesengroßen Loft mit so vielen CDs und Plastiktüten und Illustrierten und schmutzigen Socken und Tellern, daß ich den Fußboden nicht mehr sehen kann. Ich bin mir sicher, daß es keinen Fluchtweg gibt, daß ich nicht mal gehen kann, ohne zu stolpern und hinzufallen, und ich weiß, daß ich aus diesem Chaos raus will. Ich will raus. Keiner wird mich jemals lieben, ich werde allein leben und sterben, ich werde nirgendwohin gehen, ich werde nichts sein. Nichts wird gut werden. Die Verheißung, daß nach der Depression etwas Wunderbares beginnt, für das es sich lohnt, den Selbstmord zu überleben, wird nicht in Erfüllung gehen. Alles nur ein großer Beschiß.

Die Samstagnacht geht gerade in den Sonntagmorgen über, und ich liege zusammengerollt wie ein Embryo auf dem Badezimmerboden. In meinem schwarzen Kleid auf den grellweißen Fliesen muß ich aussehen wie eine dreckige Lache. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Die etwa zwanzig Leute, die noch im Wohnzimmer sitzen, scheint es nicht zu kümmern, was hier drin mit mir vorgeht, falls sie es überhaupt merken, während sie ihren Rotwein bechern, ihren Joint ziehen oder ihr Beck’s oder Rolling Rock oder sonstwas kippen. Wir – mein Mitbewohner Jason und ich – hatten für heute abend eine Party geplant, aber wohl kaum damit gerechnet, daß hier 200 Leute aufkreuzen würden. Oder vielleicht doch. Ich weiß es nicht. Vielleicht sind wir immer noch so bescheuert wie zur Highschool-Zeit und wollen uns gern bei den anderen lieb Kind machen, daß wir uns das hier eingebrockt haben.
     Keine Ahnung.
     Irgendwie ist alles schiefgelaufen. Erst hat Jason – obwohl es Mitte Januar ist – die Tür zur Feuerleiter geöffnet, weil es durch das Gedränge so heiß geworden war, und mein Kater kam auf die Idee, die sechs Stockwerke bis in den Hof runterzuklettern, wo er sich verlief und anfing, wie wild zu jaulen. Ich hatte keine Schuhe an und kriegte Angst um ihn, also lief ich barfuß hinunter in die eisige Kälte, und es machte mich wirklich fertig, daß ich zu so vielen Leuten hallo, wie geht’s sagen mußte, als ich wieder hochkam, Leuten, die nicht wissen, daß ich einen Kater habe und ihn heiß und innig liebe. Eine Weile lang hab ich mich mit Zap in meinem Zimmer versteckt. Er lag zusammengerollt auf meinem Kopfkissen und sah mich an, als wäre alles meine Schuld. Dann schlug mein Freund Jethro vor, der wohl merkte, daß ich vor all diesen Leuten Angst hatte, zur 138. Straße zu fahren und etwas Kokain zu besorgen, das meine Stimmung vielleicht heben würde.
Da ich so viel Psychopharmaka nehme, lasse ich eigentlich die Finger von verbotenen Drogen. Aber als Jethro etwas besorgen wollte, das mich eventuell davon abhalten würde, mich unter der Bettdecke zu verkriechen, dachte ich, klar, warum nicht?
     Und noch etwas: Meine Menschenscheu liegt teilweise daran, daß ich seit ein paar Wochen kein Lithium mehr nehme. Ich habe zwar keinen Todeswunsch und glaube auch nicht wie Axl Rose, daß Lithium meine Manneskraft schwächt (angeblich nimmt er es nicht mehr, seit seine erste Frau ihm gesagt hat, sein Schwanz sei nicht mehr so hart wie früher und der Sex mit ihm beschissen, da ich nicht mit so einem Apparat bestückt bin, kann’s mir scheißegal sein). Aber vor einem  Monat fand man bei einer Untersuchung eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Thyreotropin (TSH) in meinem Blut fest – der Hormonspiegel war zehnmal höher als normal -, was bedeutete, daß Lithium mit meinen Drüsen verrückt spielte und ich mit echten körperlichen Beschwerden rechnen mußte. Die Basedow- Krankheit liegt bei uns in der Familie, und die Behandlung macht dick, sie führt zu diesen gruseligen Glubschaugen und allen möglichen Symptomen, die mich wohl noch depressiver machen würden, als ich es ohne Lithium bin. Darum nehme ich es nicht mehr. Der Psychopharmakologe (ich nenne seine Praxis das Irrenhaus der Fifth Avenue, denn er stellt nur Rezepte aus und verteilt Pillen) hat mich davor gewarnt, des abzusetzen. Er meinte, Lithium würde dem Basedow geradezu entgegenwirken („Was heißt das?“ fragte ich. „Schrumpeln mein Augen etwas zu kleinen Rosinen?“), aber ich traue mich nicht.
     Er ist der Dealer, und es ist zu seinem Vorteil, wenn er dafür sorgt, daß ich vollgedröhnt bleibe.
   Aber er hatte recht. Ohne Lithium verfiel ich rapide. An manchen Tagen saß ich mit Jason im Wohnzimmer, und während er die „Times“ las, plapperte ich ununterbrochen, präsentierte ihm alle meine Theorien über, sagen wir, den Zerfall der amerikanischen Familie im 20. Jahrhundert und wie alles mit dem Niedergang der Agrargesellschaft zusammenhängt. Und Jason saß dann da, in die Zeitung vertieft, und fragte sich, ob ich wohl jemals wieder den Mund halten würde. Aber meistens war ich schlicht am Boden, ohne jeden Antrieb, und versank wieder im Nichts.
     Ich brauchte mein Lithium wirklich. Aber ich war entschlossen, auf kalten Entzug zu gehen. Wenn Kokain mir dabei half, bitte sehr. Koks mag ja in jeder Hinsicht schädlich sein, aber es würde mir keine Schilddrüsenkrankheit verpassen und mich so in eine jüngere Version meiner hysterischen, erschöpften, überforderten Mutter verwandeln.
     Also legte ich mit Jethro im Bad ein paar Prisen aus, die er auf einer Pogues-CD auf geteilt hatte. Knapp fünf Minuten später, als mir vom dem Zeug der Kopf schwamm, fühlte ich mich entschieden besser. Ich ging hinaus und mischte mich unter das Volk, sprach mit wildfremden Leuten und fragte, ob sie sich gut amüsierten. Wenn neue Gäste kamen, begrüßte ich sie mit Küßchen auf beide Wangen, auf europäische Art. Ich erbot mich, ihnen ein Bier zu holen oder einen Screwdriver zu mixen, ihnen die Wohnung zu zeigen oder wo sie ihre Mäntel abwerfen konnten. Ich sagte solche Sachen wie: "Da ist jemand, den du unbedingt kennenlernen mußt." Oder ich packte irgendein Mädchen bei der Hand und zog es durch das Zimmer: "Ich hab ‘n  tollen Mann für dich!"  Ich war großspurig und gesellig und so weiter.
     Und ein paar Stunden später ließ die Wirkung allmählich nach. Ich trinke nicht, also hatte ich keinen Alkohol im Blut, um das, was kam, abzumildern. Aber plötzlich wurde alles häßlich, grotesk. Gespenstische Hologramme überall an den Wänden, wie Acid-Blitze, nur ohne die Farben, ohne den Zauber oder irgendwelche Glücksgefühle. Panik ergriff mich, als müßte ich dringend etwas erledigen, solange ich noch high war vom Koks. Da war der Typ, mit dem ich eine mißglückte Nacht verbracht hatte, der sein Versprechen, mich anzurufen, nicht eingehalten hatte. Zur Party war er aber trotzdem gekommen war, und das wollte ich ihm heimzahlen. Und Dad wollte ich unbedingt sofort anrufen, wenn auch nur, um ihn daran zu erinnern, daß er mir noch Unterhalt für die vier Jahre in der Highschool schuldete, als ich ihn nicht finden konnte. Es gab noch zigtausend andere Dinge zu erledigen, aber ich wußte nicht mehr, welche. Nur, daß ich noch ein paar Minuten länger in diesem verzauberten, elektrisierten Zustand leben wollte. Noch ein bißchen Zeit haben wollte, mich frei und leicht und unbeschwert zu fühlen, bevor ich in meine Depression zurücksinken würde. ich wollte mehr Koks. MEHR! KOKS! JETZT! Ich suchte im Bad herum, ob noch ein bißchen vom Pulver übrige war, damit es weiterging.
     Während ich auf dem Waschbecken herumtastete und den Fußboden absuchte, hatte ich das irre Gefühl, daß dies hier eher in die achtziger Jahre gepaßt hätte und jetzt in den asketischen, erwachsenen Neunzigern völlig passé und wirklich dumm war. Dann sagte ich mir, das Leben ist ja kein von den Medien erzeugter Trend, warum zum Teufel soll ich mir das verkneifen, nur wegen Len Bias und Richard Pryor oder sonstwem.
     Also bin ich drauf und dran, Jethro nochmal nach Spanish Harlem zu schicken, damit er uns mehr von dem Zeug holt. Ich schmiede Pläne, ich habe grandiose Ideen, ich liste alle Leute auf, die ich anrufen will, sobald ich wieder auf Koks bin und mich traue. Ich beschließe, noch diese Nacht einen alten Plan zu verwirklichen und eine erschöpfende marxistisch-feministische Abhandlung über biblische Schurkinnen zu schreiben. Oder vielleicht finde ich einen nachts geöffneten Buchladen und hole mir ein Exemplar von „Gray’s Anatomy“ und lerne es in den nächsten paar Stunden auswendig, bewerbe mich für das Medizinstudium und werde Ärztin und löse alle meine Probleme und die aller anderen noch dazu. Ich habe es ganz genau geplant: Alles wird einfach wunderbar.
     Aber bevor irgendwas daraus werden kann, krieche ich auf mein Bett und breche in haltloses Schluchzen aus.
Christine, meine beste Freundin, kommt herein und fragt, was los ist. Andere Leute kommen herein, um ihre Mäntel zu holen, die auf meinem Bett verstreut sind, und ich blaffe sie an, sie sollen sich zum Teufel scheren. Ich brülle Christiane an, daß ich mein Zimmer, mein Leben wiederhaben will. Wie aufs Stichwort reihert Zap jetzt auf einen Mantel, der anscheinend einem Typ namens Roland gehört. Geschieht ihm recht, wenn er meine Party und diese schreckliche Nacht mit seiner Anwesenheit bereichert.
   Ich habe das greifbare, absolute Gefühl, daß ich überschnappe, daß es dafür nicht den geringsten Grund gibt und schlimmer noch, daß ich nichts dagegen tun kann. Und was mich wirklich fertig macht, während ich zusammengerollt daliege: Die Szene, die ich hier aufführe erinnert mich an etwas. An mein ganzes Leben.

Direkt vor der Glastür meines Zimmers beraten Christine und Jason und ein paar andere Freunde – Larissa, Julian, Ron -, was sie mit mir machen sollen. Ich kann ihre Flüsterkonferenz hören, aber sie klingt nicht halb so besorgt und verschwörerisch wie vielleicht noch vor ein paar Jahren. Sie haben mich schon zu oft in dieser Verfassung erlebt. Sie wissen, daß es mir übel ergeht, daß ich das überlebe und dann weitermache, es könnte ein starkes prämenstruelles Syndrom sein, es könnte – und in diesem Fall ist es das wohl – Kokainentzug sein oder auch gar nichts.
   Jason sagt vielleicht: Elizabeth hat mal wieder eine von ihren Touren. Christine: Die schnappt mal wieder über. Alle werden denken, es ist ein Tablettenproblem, das es nicht geben würde, wenn ich ein braves Mädchen wäre und mein Lithium nähme.
     Als ich dann ins Badezimmer torkele, beide Türen hinter mir zuknalle und mich auf dem Boden zusammenrolle, bin ich ganz sicher, daß sie den philosophischen Unterbau meines Zustands niemals begreifen werden. Ich weiß, daß es mir gut geht, wenn ich auf Lithium bin, dann habe ich die Höhen und Tiefen des Lebens im Griff, kann Rückschläge gelassen wegstecken, kann ein guter Kumpel sein. Aber wenn ich die Tabletten absetze, wenn mein Kopf völlig frei ist von diesem Wirrwarr aus Vernunft und Rationalität, dann denke ich vor allem: warum? Warum soll ich das tragen wie ein Mann? Warum mich mit dem Unglücklichsein abfinden? Warum mich mit Anmut den Torheiten der Jugend hingeben? Warum den ganzen Mist einfach hinnehmen?
     Ich will nicht wie ein verzogenes Gör klingen. Ich weiß, daß auf Sonnenschein auch mal Regen folgt und so weiter, aber in meinem Fall sind die hysterischen Krisenzustände ein allzu häufig wiederkehrendes Motiv. Die Stimmen in meinem Kopf, von denen ich früher glaubte, sie zögen nur vorbei, scheinen sich eingenistet zu haben. Und dann nehme ich schon seit Jahren diese verdammten Pillen. Zuerst sollten sie mich für die Gesprächstherapie auflockern, aber jetzt ist anscheinend klar, daß mein Zustand chronisch ist, daß ich für immer Tabletten nehmen muß, um überhaupt zu funktionieren. Prozac allein ist nicht einmal genug – ich habe vor weniger als einem Monat Lithium abgesetzt, und schon bin ich völlig meschugge. Und ich frage mich allmählich, ob ich nicht wie Anne Sexton oder Sylvia Plath zu denen gehöre, die als Tote besser dran sind, die jahrelang in einer sinnentleerten, reduzierten Existenz ausharren, vielleicht sogar heiraten, Kinder kriegen, eine Art künstlerisches Werk schaffen, vielleicht in gewissen Momenten sogar schön und bezaubernd sind, wie es die beiden vermutlich waren. Doch am Ende war all das Gute dem fortwährend zum Selbstmord drängenden Schmerz nicht mehr gewachsen. Vielleicht sterbe auch ich jung und traurig, eine Leiche mit dem Kopf im Backofen. In dieser Samstagnacht, niedergeschmettert und verheult, wie ich bin, sehe ich keinen anderen Weg.
~

 Design + Text: Christiane Bergfeld, Hamburg. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Aktualisierung: 28. September 2009
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